Lockerung der Besuchsregelung im Caritas Altenzentrum „Sancta Maria“ in Plankstadt

Ab dem 29. März werden die Regeln für einen Besuch im Caritas Altenzentrum „Sancta Maria“ (CAZ) in Plankstadt gelockert.

Die bisherige Besuchsregel sah vor, dass ein*e Bewohner*in innerhalb einer Woche nur von ein und derselben Person besucht werden durfte. Künftig dürfen wieder täglich wechselnde Besuche stattfinden – unter der Voraussetzung, dass ein tagesaktueller negativer PoC-Antigen-Test vorliegt, der auch vor Ort durchgeführt werden kann.

„Wir freuen uns sehr, dass für unsere Bewohner*innen angesichts der neuen Corona-Verordnung und der deutlich entspannteren Situation nach den beiden Impfterminen jetzt ein Stück Normalität einkehrt und wieder mehr Besuche möglich sind – auch wenn natürlich weiterhin alle bisherigen Hygienevorgaben einzuhalten sind“, sagt Einrichtungsleiterin Martha Trautwein. Künftig dürfen täglich eine Person bzw. maximal zwei Personen aus einem Haushalt eine*n Angehörige*n im Heim besuchen.

Da der vorzulegende Test nicht älter als 24 Stunden sein darf und im Handel erhältliche Eigentestungen für Besuche im Caritas Altenzentrum nicht ausreichend sind, finden ab dem 29. März im CAZ täglich montags bis sonntags von 14 bis 15 Uhr und donnerstags zusätzlich von 9:30 bis 10 Uhr Testungen eigens für die Angehörigen statt. Testungen sind auch für geimpfte Besucher*innen notwendig, da eine Übertragung des Virus nicht ausgeschlossen werden kann. Besuche sind dann täglich ab 14:15 Uhr sowie donnerstags zusätzlich von 10 bis 12 Uhr möglich. Neben den geltenden Abstandsregeln ist bei einem Besuch weiterhin das Tragen einer FFP2-Maske Pflicht, die vom CAZ bei Bedarf zur Verfügung gestellt wird. Auch wird empfohlen, für Besuche bei schönem Wetter möglichst den Garten zu nutzen, um das Infektionsrisiko weiter zu reduzieren.

„Ganz herzlich möchte ich mich bei allen Bewohner*innen, Angehörigen und Mitarbeiter*innen für ihr Durchhalten in diesen entbehrungsreichen letzten Monaten bedanken. Umso mehr freut es mich, dass jetzt passend zu Ostern eine Zeit des Aufbruchs beginnen kann, in der unsere Bewohner*innen infolge der gelockerten Besuchsregelung auch wieder aktiver am Leben teilhaben können“, sagt Trautwein. Viele Bewohner*innen seien bereits jetzt sichtlich aufgeblüht, berichtet die Einrichtungsleiterin. „Eine über 80-jährige Bewohnerin, die im Januar infolge ihrer Corona-Erkrankung ohne wirklichen Lebensmut aufgenommen wurde und bisher ans Bett gebunden war, hat inzwischen bei uns neue Lebensfreude geschöpft und sich zum Ziel gesetzt, wieder laufen zu lernen. Durch die intensive Unterstützung unserer Pfleger und Physiotherapeuten hat sie heute ihre ersten Schritte unternommen“, freut sich Trautwein.

Mit Hilfe von Kathinka Siebert von der Physiotherapie-Praxis Beck & Kollegen (rechts) und Pflegerin Alma Mihmic (links) unternimmt Heim-Bewohnerin Ingeborg Wachtel ihre ersten Schritte im Caritas Altenzentrum.

Mit Hilfe von Kathinka Siebert von der Physiotherapie-Praxis Beck & Kollegen (rechts) und Pflegerin Alma Mihmic (links) unternimmt Heim-Bewohnerin Ingeborg Wachtel ihre ersten Schritte im Caritas Altenzentrum.